Egal ob Blackout, Hochwasser, EMP, Versorgungsengpaß oder nur das Campingwochenende.

Einfache Vorratshaltung für alle – so überstehen Sie die Krise!

10. August 2016

Einfache Vorratshaltung für alle – so überstehen Sie die Krise!

Ein altes Thema, die Vorratshaltung in der Krise, zu Hause, für die eigene Familie.
Man sollte meinen, das müsste doch eigentlich jeden betreffen!?

Meine Familie ist durch die in Landratsämtern, Gemeinden, Stadtverwaltungen usw. erhältlichen Broschüre vom Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe darauf aufmerksam geworden. Diese Informationen sind auch online HIER erhältlich.

Wenn man mal durchdenkt, wie einfach es passieren kann, das wir plötzlich und ohne Vorwarnung nichts mehr
aus dem beliebten Supermarkt kaufen können, der heutzutage ja den meisten Leuten als Lebensmittellager dient.

Nach dem Motto: „Ich kann ja morgen wieder einkaufen gehen“
Das bei einem Stromausfall, der durchaus mal mehre Tage dauern könnte, nicht einmal die Supermarkttüren, die Kassen,
Beleuchtung, oder das immer häufiger genutzte Kreditkarten-Terminal funktionieren, sollte eigentlich jedem bewusst sein.

Dazu braucht es noch keine Kriegszustände, ein Hochwasser, Lawinen, Erdrutsche, starker Schneefall, Epidemien und
neuerdings auch Terrorsituationen, bei denen die Bewohner in den betroffenen Gebieten ihre Häuser nicht verlassen dürfen,
all das reicht aus, um in Bedrängnis ohne Lebensmittel und Trinkwasser zu kommen.

Unsere Großeltern wussten noch, wie man eine einfache,
günstige und effektive Krisenvorsorge betreibt.

Die „Speisekammer“ war entweder ein kleiner direkt in die Küche integrierter „Vorratsschrank“
oder ein etwas größerer Raum in direkter Umgebung der Küche.

Hier wurde mit einfachsten Möglichkeiten z.B.
Bretter oder Holzregalen Vorratshaltung betrieben.

Das System:

Einfache Vorratshaltung für alle – so überstehen Sie die Krise!

 

 

 

 

 

 

Das ist die Methode, die ich selbst betreibe und auch anderen nur empfehlen kann.

Die Luxusvariante ist natürlich ein eigener Raum für die Vorräte,
die wenigsten haben aber so viel Platz zur Verfügung.

Platz ist aber bekanntlich in der kleinsten Hütte.
Eine Nische im Flur, Stauraum unter der Treppe, eine Ecke im Keller, vielleicht sogar eine freie Ecke im Schlafzimmer
neben dem raumhohen Kleiderschrank, die man dann mit einem Vorhang oder Tuch abhängen kann.
Es gibt noch unzählige andere Möglichkeiten, man muss eben das Beste aus dem machen was zur Verfügung steht.

Richten Sie Ihren vorhandenen Platz mit passenden Regalböden oder fertigen Regalen aus.
Wichtig bei den Regalen ist, sie sollten sehr stabil sein. Nicht jedes billige Baumarkt-Blechregal hält diesen Belastungen stand.
Sie sollten ausreichend tief sein (mindestens 40 cm),denn die Tiefe ist das Herzstück bei diesem System der Vorratshaltung.

Sie kaufen einfach bei jedem Einkauf mal ein Stück mehr von jedem Artikel, den Sie normalerweise einkaufen.
Wenn das finanziell nicht möglich ist, eben nur einen Artikel mehr von einer bestimmten Sorte, je nach Priorität.
So haben Sie nach kurzer Zeit immer mehrer Artikel der gleichen Sorte, übersichtlich in einer Reihe stehen.

Diesen neu gekauften Artikel stellen sie nun hinten in ihr neues Lebensmittelregal.
Wenn ein Artikel gebraucht wird, z.B. ein Liter Milch, dann nehmen Sie diesen
von vorne aus dem Regal. Das ist schon das ganze System, einfach oder?

Auf diese Weise haben Sie nie das Problem, das sie nach Wochen oder Monate auf abgelaufene oder vergammelte Sachen in den Vorräten stoßen.
Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, nur Lebensmittel zu bevorraten, die auch „in normalen Zeiten“ von Ihnen bzw. der Familie gegessen werden.

Man hört immer wieder von Preppern, die noch an ihren Vorräten aus super haltbaren Notrationen, oder irgendwelchem wahllos
zusammengekauftem Dosenzeugs aus dem Jahr 2012 nagen, das sie unter normalen Umständen niemals gekauft, geschweige denn gegessen hätten.

Irgendwann läuft das Haltbarkeitsdatum eben doch ab und dann heißt es entweder
ran an die 5 Jahre alten Buletten, oder die in großen Mengen teuer erkauften Lebensmittel wegwerfen.
Das Problem hat man mit dem obengenannten System nicht.

Jetzt müssen Sie Ihre gehorteten Vorräte aber noch zubereiten, oder wenigstens warm machen können.
Wenn der Elektroherd keinen Strom mehr hat wird´s kompliziert.
Hier haben sich relativ einfache Gaskocher, für draußen auch Hobo-Kocher u.ä. bewährt.

Optimal in „normalen Zeiten“ und auch für die Krise sind Küchenherde, die seit einigen Jahren
mit moderner Technik ausgestattet, als Herd und Heizung wieder sehr beliebt sind.

Trinkwasser

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt
pro Person und Woche 14 Liter Trinkwasser vorrätig zu halten.

Das wären also 2 Liter pro Person und Tag, was meiner Meinung nach sehr wenig ist.
In Krisensituationen hat man evtl. schon durch körperlich anstrengende Arbeiten einen höheren Flüssigkeitsbedarf.
Dann hat man aber noch nichts gekocht (z.B. Nudelwasser).
Waschen möchte man sich oder die Kleidung vielleicht auch noch. 🙂
Kaufen Sie doch einfach mehrere Kästen billiges Mineralwasser und wenden das selbe System an.

Ein guter Wasserfilter ergänzt Ihren Wasservorrat und macht Sie unabhängig.
Lesen Sie dazu auch meinen Artikel: Wasserfilter

Mehr Nützliches und Hilfreiches

An Lebensmittel und Trinkwasser denken die meisten noch, es gibt aber noch viele andere notwendige
und nützliche Produkte, die einem das (über-)leben in einer Krisensituation einfacher machen.

Haustiere nicht vergessen!
Auch Hund, Katze, Wellensittich haben in der Krise Hunger.

Medikamente

Vor allem die vom Arzt verordnete Dauermedikation (oder ähnlichen Ersatz dafür);
für z.B. einen Diabetiker kann das schon sehr unangenehm werden.

Kohletabletten bei Vergiftungserscheinungen.
Schmerzmittel kann man immer brauchen, zur Not auch zum Tauschen.

Fibersenkende Mittel können vielleicht Leben retten.

Hygiene-Artikel

Das selbstverständliche Toilettenpapier wird man in länger andauernden
Krisensituationen warscheinlich schmerzlich vermissen.
Dazu gehören auch Damenbinden, Tampons, Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Shampoo, Desinfektionsmittel für Haut/Hände und Flächen.
Auch ein Waschmittel für die Handwäsche ist sinnvoll. Bewährt und tausendfach erprobt ist dazu Kernseife.
Waschen, Duschen, Wäsche waschen, Kernseife ist die Universalwaffe dafür, sehr günstig und sehr lange haltbar.

Technisches

Ein sogenannter Weltempfänger oder wenigstens ein Radio sollte in jedem Haushalt vorhanden sein.

Eine gute Taschenlampe ist ein MUSS! Ohne Strom bzw, Licht werden Sie dankbar sein, wenn Sie sich mit der
Taschen- oder Stirnlampe helfen können. Setzen Sie auf hochwertige moderne LED-Taschenlampen.
Der Stromverbrauch ist um ein vielfaches geringer als bei der Taschenlampe mit Glühbirne aus vergangenen Zeiten.
Investieren Sie hier lieber ein paar Euro mehr. Man spürt hier deutlich die Unterschiede in Verarbeitung,
Handhabung, Stromverbrauch, Lichtausbeute und Langlebigkeit.
Dazu gehören natürlich auch die passenden Batterien, besser noch Hochleistungs-Akkus,
bei denen die Selbstentladung heutzutage sehr gering ist. Ein passendes Ladegerät sollte auch nicht fehlen.

Je nach Prioritäten und Bedarf sollten Sie diese Liste für sich und Ihre Familie erweitern bzw. anpassen.

Wenn Sie diesen Blog unterstützen möchten, können sie diese Artikel in meinem Shop, der fast alles zur Krisenvorsorge anbietet, kaufen.

Viel Spaß bei der Krisenvorsorge!

Einfache Vorratshaltung für alle – so überstehen Sie die Krise!

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Eine Antwort auf Einfache Vorratshaltung für alle – so überstehen Sie die Krise!

Schreibe einen Kommentar